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Archiv der Kategorie: Indonesisch

Balibeach

8, Rue Louvigny
L-1946 Luxembourg
LUXEMBOURG
Telefon: 24 17 45

http://balibeach.lu/

Gesamtbewertung: 6,33 von 10 Punkte

Das indonesische Essen ist Neuland für Kläuschen. Da das Balibeach aber ebenfalls thailändische Gerichte anbietet, vermute ich keinen all zu großen Unterschied zwischen den beiden Küchen. Als ich jedoch feststellte, dass das Balibeach nur eine Speisekarte-Erweiterung des Maharajas ist, einem indischen Restaurant, das nicht mein Geschmack trifft, wurde meine Euphorie, eine neue kulinarische Erfahrung zu machen, leicht gebremst.

1. Das Restaurant
(Lage, Parkplatz, Ausstattung, Toiletten)


Das Balibeach liegt mitten in der Fußgängerzone der Stadt Luxemburg, ist dennoch mit dem Auto oder dem Bus sehr gut zu erreichen. Die Einrichtung ist indisch (Maharaja) und wirkt durch die Höhe der Räumlichkeiten etwas antik. Das Restaurant erstreckt sich über mehrere kleine Etagen und verfügt ebenfalls über eine kleine Terrasse. Alles ist sauber und gepflegt.
7,00 von 10 Punkte
.

2. Das Essen
(Angebot, Qualität, Menge, Extras)

Die Karte des Balibeach bietet eine große Auswahl von unterschiedlichen indonesischen und thailändischen Gerichten an, die alleine schon mit ihren exotischen Namen eine kulinarische Verlockung darstellen. Hinzu kommt die indische Karte des Maharajas. Ich bewerte hier jedoch nur die indonesische Küche.

A. Die Suppen

Soto Madura (Rinderbrühe mit Eiern und Nudeln)
Diese Suppe ist eigentlich ganz in Ordnung. Ausgestattet mit einer Menge Rinderhack, einem halben gekochten Ei, etwas Glasnudeln und Koriander würde sie glatt ein Highlight darstellen, hätte man in der Küche anstelle von Sambal Oelek, Chilischoten für die Schärfe benutzt. Für diese Untat ziehe ich glatt einen Punkt ab.
7,00 von 10 Punkte.

B. Die Vorspeisen

Lemper Jawa (indonesische Teigrollen mit Hühnchen und Gewürzen)
Die Teigrollen entpuppen sich als eine Art Sushi-Variante (ich liebe Sushi) mit einer Wasabi-Soße. Da ich mir im Internet das Originalgericht angeschaut hatte, bin ich etwas enttäuscht. Der Lachsstreifen, der zusätzlich noch um das Hähnchenfleisch gewickelt ist, gibt diesem Gericht einen leicht abstoßenden Beigeschmack. Der Versuch, zwei asiatische Küchen miteinander zu vermischen ging in diesem Fall gründlich daneben.
5,25 von 10 Punkte.

C. Die Hauptgerichte

Cumi Cumi (Tintenfischringe gefüllt mit Hühnerfrikassee)
Auch das Cumi Cumi hatte ich mir vorher im Internet angeschaut, und da ich ein großer Freund von Tintenfischgerichten bin, ist es mir leicht gefallen, mich für diese Hauptspeise zu entscheiden. Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, ist das Cumi Cumi eine gewaltige Portion und das Kläuschen ist begeistert. Die Begeisterung verfliegt jedoch schnell. Die Soße ist fast geschmacklos. So etwas gibt es in der asiatischen Küche mit ihrer Vielzahl an Gewürzen einfach nicht. Der Tintenfisch (von wegen Tintenfischringe) ist wie eine hauchdünne Schicht, um ein sehr trockenes und fades Hühnerfrikassee gewickelt. Es muss ja nicht immer alles extrem scharf sein, aber kein Aroma und nicht die Spur eines Gewürzes, das geht überhaupt nicht.
5,00 von 10 Punkte.
Gesamtbewertung des Essens: 5,75 von 10 Punkte.

3. Die Getränke
(Angebot, Qualität, Extras)

Die Getränkekarte ist ausreichend bestückt. Die Portion Gin in meinem üblichen Gin Tonic ist in Ordnung. Der Hauscocktails (Apéritif maison) und der rote Tischwein ebenfalls. Thailändisches oder indonesisches Bier suche ich vergeblich auf der Karte. Also nehme ich ein Indisches (Cobra).
7,00 von 10 Punkte
.

4. Der Service
(Bedienung, Präsentation der Speisen)

Die Bedienung bietet ein Mindestmaß an Freundlichkeit, mehr aber auch nicht. Außerdem mangelt es an Professionalität.
6,00 von 10 Punkte.

5. Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für Luxemburg-Stadt akzeptabel.
6,50 von 10 Punkte.

Fazit:

Das Balibeach/Maharaja bietet indonesische, thailändische und indische Küche an. Eine sehr große Vielfalt von Speisen, was sich aber leider auf deren Qualität auswirkt. Dazu fällt mir das Zitat „Viele Köche verderben den Brei“ ein. Eine kleine Anmerkung sei mir noch erlaubt. Meine Begleitung hatte als Vorspeise thailändische Fish Cakes gewählt, die vom Geschmack her ganz in Ordnung, jedoch mit mehreren Gräten versehen waren. Das darf eigentlich bei Fish Cakes nicht vorkommen,

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