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New Dehli

165, Rue Muhlenweg
L-2155 Luxembourg
LUXEMBOURG
Telefon: 26 89 75 11
Fax: 26 89 75 17
http://www.newdelhi.lu/

Gesamtbewertung: 8,84 von 10 Punkte (Update: September 2012)

Das New Dehli. Um es kurz zu machen, mein Lieblings-Inder. Tagesgerichte, à la carte, oder Festmenu. Hier wurde ich noch nie enttäuscht.

Daher kommen wir gleich  zu den Bewertungen:

1. Das Restaurant
(Lage, Parkplatz, Ausstattung, Toiletten)


Das New Dehli liegt in einem der südlichen Bezirke der Stadt Luxemburg. Es ist ein kleines Restaurant (40-50 Plätze), das ziemlich zentral liegt und mit dem öffentlichen Verkehrsmittel Bus gut zu erreichen ist. Parkmöglichkeiten gibt es entlang der Straße und auf einem Parkplatz. Das Restaurant ist sehr sauber und ganz im indischen Style eingerichtet. Man fühlt sich sofort heimisch, was auch an dem überaus freundlichem Personal liegt. Die sanitären Anlagen im Keller sind ebenfalls sehr sauber.
8,00 von 10 Punkte.

2. Das Essen
(Angebot, Qualität, Menge, Extras)

Die Karte des New Dehli bietet eine große Auswahl von unterschiedlichen Gerichten (auch für Vegetarier sehr geeignet, denen ich das Aloo Saag(eine gut gewürzte (nicht scharf) Portion Spinat mit Kartoffeln – eine glatte Note 8 außerhalb dieser Wertung – empfehle) und lässt keinen Wunsch offen (siehe Link zu dem Restaurant). Die Qualität des Essen ist hervorragend und die Menge mehr als ausreichend. Das kostenlose Amuse-Bouche, das typische Papadum, ein sehr dünner frittierter, knuspriger Fladen aus Linsenmehl, wird mit drei verschiedenen Chutneys serviert. Kläuschen bekommt immer vier oder fünf von diesen leckeren Soßen, weil er auch die extrem scharfen bis explosiven Beilagen gut verträgt.

A. Die Tagesgerichte
Mittwochs steht  Murg Singoli (sanft gewürztes Hähnchen in einer Tomatencremesoße mit Cashew- und Acajounüsse auf dem Speiseplan. Dazu noch ein paar vegetarische indische Springrolls sowie ein vegetarisches Curry (leicht scharf), einen Salatmix, Reis und Naan.
Ein Dessert, bestehend aus einer Kugel Vanilleeis mit einem Keks oder einem halben Dutzend Lychees, gehört ebenfalls dazu.
8,50 von 10 Punkte.

C. Die Vorpseisen
Paneer Pakoda
Das leckere Paneer Pakoda besteht laut Wikipedia aus einem frittierten Stück oder einer Scheibe Gemüse, Kartoffel, Pilz, Ei oder Banane. Das Gemüsestück wird roh in einen Teig aus Kichererbsenmehl  und Gewürzen getaucht und anschließend etwa 2 Minuten in Öl frittiert. Bei der Wahl der Füllung eignen sich sehr viele Gemüsesorten und andere Lebensmittel. Beliebt sind Pakoras insbesondere mit Blumenkohl, Auberginen, Kürbis, Zwiebel, Kartoffel, Chili und Bananen. Im New Delhi reicht man dazu einen leckeren hausgemachten Käse.
8,75 von 10 Punkte.
Gesamtbewertung des Essens: 8,63 von 10 Punkte.

3. Die Getränke
(Angebot, Qualität, Extras)

Die Getränkekarte ist ausreichend bestückt. Bei meinem Gin Tonic handelt es sich stets um eine anständige Portion Gin. Auch im New Dehli trinke ich das bereits bekannte, leckere und kühl servierte Cobra-Bier.
8,50 von 10 Punkte.

4. Der Service
(Bedienung, Präsentation der Speisen)

Die Bedienung ist sehr freundlich, kinderlieb und äußerst zuvorkommend.
9,25 von 10 Punkte.

5. Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist extrem in Ordnung.
9,00 von 10 Punkte.

Fazit:

Das New Dehli ist ein großartiger Vertreter der indischen Küche und zusammen mit dem freundlichen Service, ist das Restaurant stets ausgebucht ist. Also, bitte rechtzeitig reservieren.

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Ein Kommentar

Verfasst von - Juli 4, 2012 in Indisch

 

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Royal Bengal

161, Route de Longwy
L-1941 Luxembourg
LUXEMBOURG
Telefon: 45 57 41
Mobil: 661 45 57 41
Fax: 45 57 41
http://www.royalbengalluxembourg.com/

Gesamtbewertung: 7,02 von 10 Punkte

Los geht es mit einer meiner Lieblingsküchen: indisch! Mit einem langjährigen Freund beehre ich mal wieder (einmal pro Jahr, weil das Restaurant nicht so direkt auf meiner täglichen Route liegt und auch nicht, als mein Lieblings-Inder bezeichnet werden kann) das Royal Bengal.

Es ist kurz nach 12 Uhr. Das Restaurant füllt sich so langsam und die Gäste bestellen meistens mit der Bemerkung: Bitte nicht zu scharf! Da mein Begleiter mir versichert hat, dass man hier neuerdings besonders scharf essen könnte, wollte ich dies natürlich unbedingt ausprobieren. Der Leser sollte wissen, dass selbst der Teufel nicht so scharf isst, wie Kläuschen. Ich suche also auf der Speisekarte nach entsprechenden Gerichten. Bei den Vorspeisen werde ich nicht so direkt fündig und entscheide mich für das Mixed Samosa. Diesen Starter kenne ich aus anderen Restaurants sowie von früher und bin daher sehr gespannt. Als Hauptgericht versuche ich das Chicken Vindaloo mit einem Chili Naan als Beilage. Bei der Bedienung erkundige ich mich vorsichtshalber, ob das Gericht auch wirklich scharf ist, und gebe mich als Experte für explosives Essen zu erkennen. Man versichert mir, dass das Gericht ziemlich pikant sei.

Um den bevorstehenden Genuss abzurunden, bestelle ich gleich auch noch ein großes indisches Bier (Cobra), das mir bestens bekannt ist und eigentlich nur nicht schmeckt, wenn es nicht kalt genug serviert wird.

Und nun zu den Bewertungen:

1. Das Restaurant
(Lage, Parkplatz, Ausstattung, Toiletten)


Das Royal Bengal befindet sich im Westen der Stadt Luxemburg im Bezirk Merl. Es ist ein kleines Restaurant, das direkt an einer Hauptstraße liegt und mit dem öffentlichen Verkehrsmittel Bus gut zu erreichen ist. Parkmöglichkeiten gibt es entlang der stark frequentierten Straße oder in den Nebenstraßen. Kleinere Parkplätze in unmittelbarer Umgebung sind auch vorhanden, jedoch meistens besetzt. Das Restaurant ist sehr sauber und hell, die Einrichtung wirkt neu, die Tische sind einfach gedeckt und bieten etwa 50-60 Besuchern Platz. Eine Sommerterrasse ist ebenfalls vorhanden. Die sanitären Einrichtungen im Keller sind ebenfalls sehr sauber.
7,00 von 10 Punkte.

2. Das Essen
(Angebot, Qualität, Menge, Extras)

Die Karte des Royal Bengal bietet eine große Auswahl von unterschiedlichen Gerichten und lässt keinen Wunsch offen (siehe Link zu dem Restaurant).Die Qualität des Essen ist gut und die Menge mehr als ausreichend, selbst für einen unersättlichen Klaus Bodenstock. Das kostenlose Amuse-Bouche bedarf jedoch einer kleinen Aufwertung.

A. Die Vorspeise
Mein Mixed Samosa setzt sich aus drei kleinen, dreieckigen Teigtaschen mit Hackfleisch-, Fisch- und Gemüse-Inhalt zusammen. Dazu gibt es die übliche Salatgarnitur (Gurke, Tomate, Blattsalat, Dressing usw.). Eine Extra-Bewertung von 0,25 Punkte bekommt die kleine Zitronenpresse, die, wie ich beobachten kann, auch bei Speisen auf den Nachbarntischen auftaucht. Die Hackfleischtasche ist leicht gewürzt, die beiden anderen sind für meinen Geschmack etwas zu fade. Ich bin mir aber sicher, dass dieses Gericht für Leute mit normalen Geschmacksvorstellungen sehr lecker ist.
5,75 von 10 Punkte.

B. Das Hauptgericht (+ Beilage)
Chicken Vindaloo extrascharf hatte ich bestellt. Das Hühnchengericht, das man mir vorsetzt, ist sehr pikant und für den Normalgenießer bestimmt scharf genug, wenn nicht sogar schon zu scharf. Die diabolische Schärfe jedoch vermisse ich, was teilweise auch an den fehlenden Chilis liegt, die ein solches Gericht stets garnieren sollten. Das Hühnchenfleisch ist sehr zart gekocht. Ich mag es lieber kurz angebraten. Der dazu servierte Basmati-Reis ist mir etwas zu süß parfümiert.
7,25 von 10 Punkte
Die Beilage, das Chili Naan ist schön scharf und entspricht ganz meinen Vorstellungen.
8,00 von 10 Punkte.

C. Das Dessert
Gulab Jamun klingt ziemlich exotisch. Es handelt sich dabei um frittierte, süße Teigbällchen, die in einem warmen Sirup serviert werden. Eine extrem süße Sache, die ab nach einem pikanten Essen sehr gut mundet und den vielleicht etwas angegriffenen Magen wieder beruhig. Im Royal Bengal erhält man drei solcher Bällchen, üblich sind zwei, was, nach der Menge an Essen, das einem in indischen Restaurants vorgesetzt wird, ausreichend ist. Kläuschen natürlich, verdrückt auch drei, ist danach aber ziemlich erschöpft.
7,25 von 10 Punkte.
Gesamtbewertung des Essens: 7,06 von 10 Punkte.

3. Die Getränke
(Angebot, Qualität, Extras)

Die Getränkekarte ist ausreichend bestückt. In meinem Aperitif, einem klassischen Gin Tonic, vermisse ich etwas den Gin. Zum indischen Essen trinke ist meistens indisches Bier, von dem im Royal Bengal zweit Sorten angeboten werden: Kingfisher und Cobra. Ich bevorzuge das Cobra. Wie schon oben erwähnt, muss das Bier aber kalt genug sein, was hier der Fall ist.
7,50 von 10 Punkte.

4. Der Service
(Bedienung, Präsentation der Speisen)

Die Bedienung benötigt ein wenig Starthilfe und ist schnell überfordert. Wenn es dann aber mal läuft, kann man sich eigentlich nicht beschweren. In der Küche könnte etwas mehr Abwechslung oder Fantasie, die Präsentation der Speisen aufwerten.
5,00 von 10 Punkte.

5. Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist völlig in Ordnung.
8,50 von 10 Punkte.

Fazit:

Das Royal Bengal ist mit Sicherheit einen Besuch wert. Meinen Geschmack trifft es nicht ganz, eine Einladung dorthin würde ich aber nicht ablehnen. Auf jeden Fall sollte sich der Service verbessern.

 
Ein Kommentar

Verfasst von - Juni 30, 2012 in Indisch

 

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